Aktuelles

Themenübersicht

Erstattungsanspruch hinsichtlich Ein- und Ausbaukosten

Betriebe, die von Ihren Lieferanten mangelhaftes Material beziehen und dieses einbauen, schulden ihrem Kunden Nacherfüllung, d. h. Mangelbeseitigung durch Reparatur oder Ersatz des eingebauten Teils.
Umfang dieses gegen den Betrieb gerichteten Anspruchs sind auch die Einbau- und Ausbaukosten.

Der Betrieb selbst hat gegenüber seinem Lieferanten bislang aber lediglich den Anspruch auf Ersatzlieferung.

Anspruch auf Ersatz der von ihm gegenüber dem Kunden zu erbringenden Einbau- und Ausbauleistung hat er nicht.

Der aktuellen Presse ist zu entnehmen, dass sich die Koalitionsfraktionen im Gesetzgebungsverfahren zur Reform des Mängelgewährleistungs- und Bauvertragsrechts darauf verständigt haben, diese Lücke zugunsten der Betriebe zu schließen. Die gesetzliche Änderung soll voraussichtlich zum 01. Januar 2018 in Kraft treten.

Gerichtsstand beim Rücktritt vom Fahrzeugkauf

Nach einer aktuellen Entscheidung des OLG Hamm vom 27. Oktober 2015, Az: 28 U 91/15, kann der Käufer, der vom Kaufvertrag eines ihm bereits überlassenen Fahrzeugs zurücktritt, die Vertragsrückabwicklung an dem für seinen Wohnsitz zuständigen Amtsgericht oder Landgericht einklagen. Er ist nicht verpflichtet, den Prozess am Geschäftssitz des Verkäufers zu führen.

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VW und die Abgase – mögliche Rechte des Käufers

VW ist in einen großen Skandal verwickelt. Nachdem was man derzeit weiß, entsprechen bei bestimmten Fahrzeugen die tatsächlich ausgestoßenen Abgase nicht den (US-Test-) Vorgaben. Nach einem n-tv-Artikel vom 22. September 2015 sollen die Testergebnisse in den US dadurch „manipuliert“ worden sein, dass während der Testversuche eine hohe Menge geruchsloser Harnstofflösung (Adblue) in das Abgas eingespritzt wurde.

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Reparaturkosten über 30% des Wiederbeschaffungswertes

Erneut hat der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 02. Juni 2015 – VI ZR 387/14 – klargestellt, dass im Falle eines Totalschadens der gegnerische Haftpflichtversicherer Reparaturkosten nur zu zahlen hat, wenn diese nicht um mehr als 30% über dem im Gutachten festgestellten Wiederbeschaffungswert liegen. Ansonsten gilt eine Reparatur als unwirtschaftlich und der Geschädigte erhält nur den Wiederbeschaffungswert.

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Merkantiler Minderwert

Vielfach kürzen schadensregulierende Haftpflichtversicherungen die Schadensposition "merkantiler Minderwert" oder streichen diese sogar komplett. Begründet wird dies mit dem Standardargument, dass ein merkantiler Minderwert aufgrund der Art der Reparatur, durch welche nicht in das Fahrzeuggefüge eingegriffen werde, nicht angefallen sei. Oder, dass aufgrund des Alters und/ oder der Laufleistung des verunfallten Pkw kein Raum für eine Wertminderung sei.

Jedoch gehen diese Argumente ins Leere, denn bei der merkantilen Wertminderung handelt es sich um ein Stück Marktwirtschaft.

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Fiktive Abrechnung

Vielfach kürzen schadensregulierende Haftpflichtversicherungen die Schadensposition "merkantiler Minderwert" oder streichen diese sogar komplett. Begründet wird dies mit dem Standardargument, dass ein merkantiler Minderwert aufgrund der Art der Reparatur, durch welche nicht in das Fahrzeuggefüge eingegriffen werde, nicht angefallen sei. Oder, dass aufgrund des Alters und/ oder der Laufleistung des verunfallten Pkw kein Raum für eine Wertminderung sei.

Jedoch gehen diese Argumente ins Leere, denn bei der merkantilen Wertminderung handelt es sich um ein Stück Marktwirtschaft.

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Alkohol am Fahrradsteuer

Entgegen weitverbreiteter Auffassung ist es auch verboten, in alkoholisiertem Zustand ein Fahrrad im Straßenverkehr zu führen.
Geschieht das dennoch, droht die Entziehung der Fahrerlaubnis sowie ein Radfahrverbot. Das hat das Verwaltungsgericht Neustadt gerade erst in einem Beschluss vom 01. Dezember 2014 3 L 941/14.NW entschieden.

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Weitergabe des Mobiltelefons unzulässige Nutzung?

Nach 23 Abs. 1 StVO ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons dem Fahrzeugführer (auch einem Fahrradfahrer) untersagt, wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält.

Die Rechtsprechung wendet diese Vorschrift extensiv an.
So ist nicht nur das Telefonieren unzulässig, sondern auch die Nutzung des Telefons etwa als Organizer, MP3-Player o. ä..

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Telefonieren bei automatisch ausgeschaltetem Motor

§ 23 Abs. 1 a StVO verbietet dem Fahrzeugführer die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons, wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält. Das gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist.

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Vorsicht bei Gutachterkosten

Nach einem Urteil des Amtsgerichts Bonn vom 17. Februar 2014, Az.: 102 C 227/13, kann sich nicht in jedem Fall der Geschädigte darauf verlassen, dass seine Gutachterkosten für das Schadensgutachten von der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung zu 100% ausgeglichen werden.
Zwar ist längst ausgeurteilt, dass der Geschädigte keine umfassende Recherche betreiben muss, um den preiswertesten Sachverständigen zu finden. Dies bedeutet aber nicht, dass er ohne jegliche Prüfung der Gutachterrechnung darauf vertrauen kann, die Kosten von der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung erstattet zu bekommen.

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Erheblicher Sachmangel

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 28. Mai 2014, Aktenzeichen VIII ZR 94/13, entschieden, dass ein erheblicher Sachmangel an einem Fahrzeug vorliegt, wenn der Mängelbeseitigungsaufwand einen Betrag von 5% des Kaufpreises überschreitet.

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Branchenstammtisch Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Herr Rechtsanwalt Schlöffel hat auf dem Branchenstammtisch im Rahmen der AMI in Leipzig das Schadenmanagementkonzept der Kanzlei arr rechtsanwälte vorgestellt.

Die Resonanz der ca. 100 versammelten Mitglieder war äußerst positiv, was auch die anschließende Podiumsdiskussion gezeigt hat.

Werkstattrisiko zu Lasten des Schädigers

Das dem Geschädigten Mehrkosten, die durch höhere, als im Gutachten kalkulierte Reparaturkosten oder durch eine längere Ausfallzeit entstehen, nicht entgegengehalten werden können, hat der BGH bereits mit Grundsatzentscheidung vom 29. Oktober 1974 - VI ZR 41/73 - festgestellt.

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Unwirksame Werkstattbenennungsklausel

In einem von uns geführten Rechtsstreit bei dem Amtsgericht Hannover ging es um die Frage der Wirksamkeit einer Garantiebedingung im Rahmen einer Gebrauchtwagengarantie.

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Mietwagenkosten– Mindestanforderung an die Nutzung

Böse Überraschungen kann der Geschädigte erleben, wenn nach Nutzung eines Mietwagens die gegnerische Haftpflichtversicherung die Mietwagenkosten mit dem Argument nicht reguliert, mangels ausreichender Nutzung des Mietfahrzeugs sei die Nutzung nicht erforderlich gewesen.

In der Rechtsprechung hat sich insoweit herauskristallisiert, dass bei einer durchschnittlichen Nutzung von weniger als 20 Kilometer pro Tag angenommen werden darf, dass die Anmietung eines Ersatzfahrzeugs nicht gerechtfertigt gewesen ist.

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Ersatz von Mietwagenkosten

Nach einer aktuellen Entscheidung des OLG Karlsruhe vom 10. Februar 2014, Aktenzei-chen: 13 U 213/11, kann der Geschädigte eines Unfalls verpflichtet sein, einen Gebrauchtwagen als Interimsfahrzeug anzuschaffen oder sich zunächst einmal mit einer Notreparatur zufriedenzugeben, wenn dadurch bis zur Neubeschaffung seines verunfallten Fahrzeugs unangemessen hohe Mietwagenkosten vermieden werden.

Das Gericht führt aus, dass grundsätzlich das Gebot zu wirtschaftlich vernünftiger Schadensbehebung besteht.

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WDR Lokalzeit: RA Schlöffel im Interview
fotolia | Urheber: nali

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Die Ausgabe der Lokalzeit aus Düsseldorf vom 30.01.2014 beschäftigte sich mit dem Thema "Probleme mit dem Gebrauchtwagen".

Rechtsanwalt Stefan Schlöffel ging ein auf die Fragen

- Worauf sollten Sie beim Gebrauchtwagenkauf achten?
- Welche Gewährleistungsrechte habe ich als Käufer?
- Welche Verjährungfristen sind zu beachten?
- Wann ist ein Wagen ein Unfallwagen?

>>Den gesamten Beitrag sehen Sie hier.

Das Standgeld - Vernachlässigte Schadenposition

Reparaturkosten, merkantiler Minderwert, Nutzungsausfall und selbst die unfallbedingte Kostenpauschale zählen zu den Klassikern im Reigen der Schadenspositionen. Doch wie sieht es mit den häufig unbekannteren oder unentdeckten Nebenforderungen aus?

Bei einer dieser häufig vernachlässigten Schadenspositionen handelt es sich um das Standgeld.

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Regulierungsfristen bei Unfallschäden

Die Problematik ist nicht unbekannt: Der Geschädigte eines Verkehrsunfalls möchte den ihm entstandenen und bereits fälligen Schaden möglichst schnell ersetzt haben, während die Versicherung die Regulierung verzögert.

Doch ab wann liegt tatsächlich eine Verzögerung der Versicherung und damit ein rechtlich bedeutender Verzug vor?

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Mitgliederversammlung in Dresden
Mitgliederversammlung Landesverband Dresden

Mitgliederversammlung Landesverband Dresden

(v. l.): Wolfgang Seifert (Präsident Landesverband Sachsen), Torsten Stoer (Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe), Stefan Schlöffel (arr rechtsanwälte) und Ralf Buruck (Garantie-Service-GmbH).


Am 14.11.2013 fand in Dresden die Mitgliederversammlung des Landesverbandes des Kfz-Gewerbe Sachsen e. V. statt.
Als Partnerunternehmen nahmen wir an der Veranstaltung teil und stellten unsere Dienstleistung "Schadenmanagement Plus" vor.

Achtung beim Werkunternehmerpfandrecht!

Unbezahlte Rechnung Fahrzeug behalten ja oder nein?

Es ist eine bekannte und gängige Vorgehensweise, dass Reparaturbetriebe die Herausgabe reparierter Fahrzeuge so lange verweigern dürfen, bis die Kostenrechnung des Kunden ausgeglichen wurde. Doch Vorsicht ist geboten, wenn es sich bei dem Auftraggeber der Reparatur nicht um den Eigentümer des Fahrzeugs handelt.

Die Grundlage des Herausgabeverweigerungsrechts der Unternehmen bildet das gesetzliche und vertragliche Werkunternehmerpfandrecht bzw. das Zurückbehaltungsrecht.

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Vorsicht Falle

Die Autoversicherungen verdienen jährlich dreistellige Millionenbeträge auf Kosten der Geschädigten, weil sie berechtigte Schadensersatzansprüche zusammenstreichen. Bei rund 3,5 Millionen Haftpflichtschäden mit einem Volumen von ca. 9,3 Milliarden EUR, die pro Jahr zu regulieren sind, rechnet sich das "Streichkonzert" für die Versicherungen. Ihnen spielt in die Hand, dass sich viele Feinheiten für den Laien nicht erschließen.

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Überholen einer Fahrzeugkolonne-Erhöhte Haftung

Verkehrsteilnehmer, die eine Fahrzeugkolonne überholen, müssen mit einer erhöhten Haftung rechnen. Das OLG Hamm hat in jüngster Vergangenheit über die Haftungsverteilung zweier Unfälle zu entscheiden, bei denen jeweils ein Verkehrsteilnehmer an einer zum Stehen gekommenen Fahrzeugkolonne vorbeigefahren ist und mit einem aus der Kolonne als Linksabbieger ausscherenden Fahrzeug bzw. mit einem eine Kolonnenlücke nutzenden Fahrzeug zusammenstieß.

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Schmerzensgeld nur bei unmittelbaren Unfallfolgen

Nach einem aktuellen Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart, Aktenzeichen 13 U 78/12, stellt das Gericht die Grenzen eines Schmerzensgeldanspruchs fest.

In dem zu entscheidenden Fall befand sich die Klägerin in einer Apotheke, als sie von einer anderen Kundin darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ihr parkendes Fahrzeug angefahren worden war. Als sie sich daraufhin spontan umdrehte, erlitt sie zwei Bandscheibenvorfälle. Sie verlangte von dem Kfz-Haftpflichtversicherer nicht nur Ersatz des Fahrzeugschadens, der ihr auch gewährt wurde, sondern auch die Zahlung eines Schmerzensgeldes. Begründung: Ohne den Unfall wäre es nicht zu den Bandscheibenvorfällen gekommen.

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Vereinbarungen Kfz-Werkstätten - Versicherungen

Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 14. März 2013, Aktenzeichen: C-32/11, sind Vereinbarungen zwischen Kfz-Werkstätten und Versicherern über die Preise für die Reparatur versicherter Fahrzeuge wettbewerbswidrig, wenn zwei grundsätzlich voneinander unabhängige Tätigkeiten miteinander verbunden werden, nämlich im vorliegenden Fall die Dienstleistung der Kfz-Reparatur und die Vermittlung von Kfz-Versicherungen.

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Navigieren mit Mobiltelefon

Nach einer Entscheidung des OLG Hamm vom 18. Februar 2013, Az.: III-5 RBs 11/13, darf ein Autofahrer sein Mobiltelefon während der Fahrt nicht in die Hand nehmen, um damit zu navigieren. Dies stellt eine gemäß 23 Abs. 1 a StVO verbotene "Benutzung" des Mobiltelefons dar.

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RA Stefan Schlöffel in der WDR-Sendung "Markt"
fotolia | Urheber: nali

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In der WDR-Sendung "Markt" vom 01. Oktober 2012 "Gebrauchtwagen: Reinfall beim Verkauf" ging es um die Erfahrungen von Autobesitzern, die ihr Gebrauchtfahrzeug schnell, lukrativ und einfach an ein scheinbar seriöses Autohaus verkaufen wollten und dabei zum Teil einen Alptraum erlebten.

Rechtsanwalt Stefan Schlöffel beleuchtete als Experte die rechtlichen Hintergründe.

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Nutzungsausfallentschädigung

Nutzungsausfallentschädigung während selbständigen Beweisverfahrens

Das Landgericht Aachen hatte sich in seinem Urteil vom 26. Januar 2012 12 O 348/11 mit der Frage zu befassen, ob ein Geschädigter die ihm grundsätzlich zustehende Nutzungsausfallentschädigung auch dann verlangen kann, wenn der Nutzungsausfall sich über mehrere Monate hinzieht, weil über die Schadensursache ein selbständiges Beweisverfahren eingeleitet wurde.

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Sachverständigenkosten gequotelt

Wird ein Fahrzeug bei einem Verkehrsunfall beschädigt, wird der notwendige Reparaturaufwand oftmals durch ein Sachverständigengutachten ermittelt. Die hierfür aufzuwendenden Kosten stellen grundsätzlich einen erstattungsfähigen Schaden dar. In der obergerichtlichen Rechtsprechung war jedoch umstritten, ob die Sachverständigenkosten in jedem Fall zu 100 % erstattet werden müssten oder ob sie im Falle einer nur anteiligen Haftung auch nur anteilig zu erstatten seien.

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Sorgloses Ein- und Aussteigen

Das Landgericht Wiesbaden hatte sich in einem Urteil vom 02. Dezember 2011, Aktenzeichen: 9 S 16/11, mit der Frage zu beschäftigen, wer bei folgendem Unfallgeschehen haftet.

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Angaben zum Kraftstoffverbrauch in der Werbung

Der unter anderem für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass die Verpflichtung, in der Werbung für Neuwagen Angaben zum Kraftstoffverbrauch des angebotenen Fahrzeugs zu machen, auch für Vorführwagen gelten kann.

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Vorzeitige Beendigung des Leasingvertrags

Endet ein Leasingvertrag aufgrund fristloser Kündigung wegen Zahlungsverzugs vorzeitig, ist der Leasinggeber berechtigt, den ihm hieraus entstandenen Schaden von dem Leasingnehmer ersetzt zu verlangen.

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Gewährleistung beim PKW-Verkauf
Tanken an einer Selbstbedienungstankstelle

In einer Entscheidung vom 04. Mai 2011 hat sich der Bundesgerichtshof mit der Frage befasst, wann beim Tanken an einer Selbstbedienungstankstelle der Kaufvertrag zwischen dem Autofahrer und dem Tankstellenbetreiber zustande kommt. Hierzu verglich er diesen Vorgang mit dem Einkauf in einem Supermarkt.

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Rücktritt vom Kraftfahrzeugkauf wegen Mangels

Am 15. Juni 2011 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass es für die Frage der Erheblichkeit eines Mangels, der den Käufer eines Fahrzeugs zum Rücktritt berechtigen kann, auf den Zeitpunkt der Rücktrittserklärung ankommt.

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Haftungsausschluss bei Fahrsicherheitstraining

Das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz hat sich am 14. März 2011 (12 U 1529/09) mit der Frage befasst, ob Teilnehmer eines Fahrsicherheitstrainings sich untereinander auf Schadensersatz in Anspruch nehmen können.

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BFH: Nachträglicher Einbau einer Gasanlage

Die Kosten für den nachträglichen Einbau einer Flüssiggasanlage in ein zur Privatnutzung überlassenes Dienstfahrzeug sind nicht als Sonderausstattungskosten in die Bemessungsgrundlage für die so genannte Ein-Prozent-Regelung zur pauschalen Berechnung des zu versteuernden geldwerten Vorteils einzubeziehen.

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Schadensersatz erst nach erfolgloser Nacherfüllung

Der Bundesgerichtshof hat im Urteil vom 12. Januar 2011 III ZR 346/09 noch einmal bestätigt, dass ein Käufer einen Schadensersatzanspruch wegen eines Sachmangels erst nach erfolgloser Geltendmachung des Nacherfüllungsanspruchs aus 439 BGB geltend machen könne.

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Radfahrer sind keine Fußgänger

Nach einem Urteil des Landgerichts Frankenthal vom 24.11.2010, Aktenzeichen: 2 S 193/10, profitiert ein Radfahrer, der mit dem Fahrrad über einen Zebrastreifen fährt und dabei von einem Pkw erfasst wird, nicht vom Schutzbereich des Fußgängerüberwegs.

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Nicht mehr ohne Anwalt

Berlin (DAV). Der Deutsche Anwaltverein (DAV) begrüßt, dass sich die Verbände des Kfz-Gewerbes (ZDK, ZKF) und der Verband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen (BVSK) in einer gemeinsamen Erklärung für die Hinzuziehung von Rechtsanwälten bei der Schadenabwicklung nach einem Verkehrsunfall aussprechen.

Das Schadenmanagement der Versicherer bedroht nicht mehr nur den Geldbeutel der Geschädigten, sondern gefährdet durch Dumpingtarife die sichere Fahrzeuginstandsetzung nach einem Unfall.

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Fahrzeugsicherheit gibt es nicht zum Ramschpreis

Neue Werkstoffe, Instandsetzungs- und Fahrzeugtechniken, aber auch juristische Aspekte nehmen immer mehr Einfluss auf die Instandsetzung von Fahrzeugkarosserien. Mit aktuellen Entwicklungen aus diesen Bereichen befassen sich die Teilnehmer des Forums "Schaden und Technik", das am 13. November 2010 bereits zum vierten Mal in Bonn stattfindet.
Veranstalter des Forums sind der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK), der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik e.V. (ZKF) und der Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen e.V. (BVSK).

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Ausgleichsanspruch des Vertragshändlers

Die Berechnung des Ausgleichsanspruchs des Vertragshändlers ist kompliziert. Die Hersteller haben versucht, die von ihnen freiwillig deklarierten Boni und Zuschüsse bei der Berechnung des Ausgleichsanspruchs außen vorzulassen. Hier hat nunmehr der BGH den Herstellern einen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Smart-Repair-Methode

Nach einem Urteil des Landgerichts Saarbrücken darf die in Anspruch genommene gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung den Geschädigten auf die sog. Smart-Repair-Methode verweisen. In dem zu entscheidenden Fall hat die Geschädigte bei fiktiver Abrechnung den Ersatz der Reparaturkosten einer markengebundenen Werkstatt geltend gemacht. Die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung verwies sie auf die sog. "Drückermethode". Das Gericht folgte nicht den Argumenten der Geschädigten, dass eine solche Billigreparatur mit erheblichen Risiken verbunden sei, weil beim Ausdrücken der Beule der Lack nicht sichtbar beschädigt werden könnte, was zu Rostbefall und Folgeschäden führen könnte. Vielmehr urteilte das Gericht, das die "Drückermethode" eine gleichwertige und kostengünstige Reparaturmöglichkeit sei und ein darüber hinausgehender Schadensersatzanspruch der Geschädigten nicht zustünde.

Landgericht Saarbrücken, 13 S 216/09.

Urteil zur Verzinsung von Kautionen

Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil vom 18.11.2009 entschieden, dass eine vom Leasingnehmer gezahlte Kaution nur dann vom Leasinggeber zu verzinsen ist, wenn dies besonders vereinbart wird. Es gibt nämlich keine gesetzliche Pflicht zur Verzinsung der Kaution beim Leasing.

BGH, Urteil vom 18.11.2009, Az.: VIII ZR 347/08.

Verkehrsunfall grob fahrlässig verursacht

Der Kaskoversicherer kann gegen den einen Verkehrsunfall grob fahrlässig verursachenden Arbeitnehmer des Versicherungsnehmers lediglich in Höhe von drei Brutto-Monatseinkommen Regress nehmen (LG Potsdam, Urteil vom 08. Februar 2008 6 O 170/07 -).

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Um Sie schnell und unkompliziert in Kontakt mit einem Anwalt zu bringen, hat die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV (Deutscher Anwaltverein) e.V. für Sie diesen Internet-Dienst eingerichtet, bei dem wir auch gelistet sind.

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BFH: Garantiezusage

Die Garantiezusage eines Autoverkäufers, durch die der Käufer gegen Entgelt nach seiner Wahl einen Reparaturanspruch gegenüber dem Verkäufer oder einen Reparaturkostenersatzanspruch gegenüber einem Versicherer erhält, ist umsatzsteuerpflichtig. Mit Urteil vom 10.02.2010 hat der Bundesfinanzhof seine bisherige Rechtsprechung entsprechend geändert. Nach der am 31.03.2010 bekannt gewordenen Entscheidung handele es sich bei der Garantiezusage um eine sonstige Leistung eigener Art im Sinne des 3 Abs. 9 UStG, die aus Sicht des Durchschnittsverbrauchers durch das umfassende Versprechen der Einstandspflicht des Händlers im Garantiefall geprägt sei (Az.: XI R 49/07, BeckRS 2010, 24003963).

Quelle: Beck-aktuell

Urteil zur Verzinsung von Kautionen

Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil vom 18.11.2009 entschieden, dass eine vom Leasingnehmer gezahlte Kaution nur dann vom Leasinggeber zu verzinsen ist, wenn dies besonders vereinbart wird. Es gibt nämlich keine gesetzliche Pflicht zur Verzinsung der Kaution beim Leasing.

BGH, Urteil vom 18.11.2009, Az.: VIII ZR 347/08.

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Unwirksame Werkstattbenennungsklausel

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Ich werde Sie weiterempfehlen bzw. beim -hoffentlich nicht- nächsten Verkehrsrechtsfall wieder in Anspruch nehmen.

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"Ein großes Kompliment für Ihre kompetente Arbeit. Die Abwicklung erfolgte zeitnah, reibungslos und unkompliziert per Mail oder Telefon.
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"Vielen Dank für die umgehende Reaktion! Ach, wären doch alle Vorgänge so zeitnah, kompetent und angenehm wie mit Ihnen zu handhaben.
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"...bedanke ich mich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und den reibungslosen Ablauf. Gerne werde ich Sie erneut mit einem Mandat beauftragen und Sie weiterempfehlen..."

- Claudia G. -

Erfahrene Unterstützung

"Ich danke Ihnen herzlich für die erfahrene Unterstützung in diesem Fall und erlaube mir Sie und Ihre Kollegen weiterzuempfehlen."

- Oliver V. -

Ausgezeichnete Abwicklung

"Ich habe die Abwicklung über Sie sehr geschätzt. Sollte mal wieder Bedarf (auch auf anderen Gebieten) bestehen, werde ich mich gerne an Sie wenden."

- Chris W. -

Gute und schnelle Kommunikation

"Ich möchte mich ganz recht herzlich für Ihre Arbeit bedanken! Die Kommunikation per Mail war gut und schnell. Und die Erfahrung mit Versicherungen hat mich auch weiter gebracht."

- Holger W. -

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